Schon 1964 stellte Romano Guardini die Frage nach der Liturgiefähigkeit des modernen Menschen.
Ich glaube, er ist es dann, wenn er an einen persönlichen Gott glaubt und so die Fähigkeit besitzt, sich unter sein Wort zu stellen.
Für immer weniger Schülerinnen und Schülern stellt die Liturgie die Quelle dar, „aus der all ihre Kraft strömt“ (2. Vatikanum).
Die Alte Kirche kannte die „praebaptismale“ Phase. Der Weg zu den Sakramenten war anspruchsvoll, man blieb aber nicht nur im „Vorraum“.
Der gegenwärtige Religionsunterricht bewegt sich meist im „Vorraum“ und weiß doch um den Moment, in dem es an der Zeit ist, von den Mysterien unseres Glaubens zu sprechen.