Die Österreichische Post hat auch 2015 alle Sendungen in Österreich CO2-neutral zugestellt. Seit 2001 läuft die Initiative der Post um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens schrittweise zu verringern. Dabei wird sowohl der unternehmenseigene Energie- und Treibstoffverbrauch ständig dezimiert als auch selbst in saubere Energie investiert.
Durch ihre Effizienzmaßnahmen wurden in den vergangenen sechs Jahren die CO2-Emissionen von rund 100.000 Tonnen auf knapp 70.000 Tonnen jährlich reduziert. Seit 2011 kompensiert das Unternehmen jene Emissionen, die derzeit noch nicht vermieden werden können. In Summe waren das rund 365.000 Tonnen CO2.
Ihren Kunden bestätigt die Post diese Kompensation bereits zum fünften Mal. Gemeinsam mit Bundesminister Andrä Rupprechter übergaben am Dienstag, 26. April 2016, Post-Generaldirektor Georg Pölzl, Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik, und Thomas Auböck, Leitung Marketing & Vertrieb Geschäftskunden, im Marmorsaal des Umweltministeriums den Vertretern zahlreicher Post-Großkunden, darunter die Diözesen Österreichs, Zertifikate über die Kompensation der CO2-Emissionen.
Für die österreichischen Diözesen nahmen Josef Weiss, Direktor der Finanzkammer der Erzdiözese Wien, und Wolfgang Paset, Leiter des Kirchenbeitragsdienstes, das Zertifikat für 21.028.800 CO2-neutral zugestellte Sendungen entgegen. 265.200kg CO2 konnten dadurch eingespart werden.
118 registrierte Unternehmen verwenden das grüne "CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT"-Logo auf ihren Sendungen und weisen damit auf die Klimaschutzinitiative des Logistikers hin. Insgesamt vergab die Post in den vergangenen fünf Jahren bereits rund 3.000 Zertifikate an ihre Großkunden, auch heuer wurden wieder ca. 600 verliehen. Rund 50 Unternehmen nahmen die Zertifikate bei der Veranstaltung, die heuer bereits das vierte Mal stattfand, persönlich entgegen.