Unter dem Motto „Angekommen, Schutz gefunden – und wie geht es weiter?“ veranstaltet die Erzdiözese Wien am Samstag, 23. April 2016, in Kooperation mit Partnerorganisationen und Initiativen den 2. Integrationstag zur Information und Vernetzung von Engagierten. Gemeinsames Ziel der Teilnehmenden und der Veranstalter ist die bestmögliche Eingliederung von Flüchtlingen in die Gesellschaft.
Als Referenten erwartet die TeilnehmerInnen der Geschäftsführer Österreichischer Integrationsfonds Franz Wolf, der Generalsekretär der Caritas Wien Klaus Schwertner, der Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien Rainald Tippow sowie der Psychotherapeut und Traumaexperte Isaias Costa. Außerdem erzählen erfahrene Freiwillige und Betroffene aus der Praxis.
Während der 1. Integrationstag der Erzdiözese Wien im Dezember 2015 ganz im Zeichen der Erstversorgung der großen Zahl an Schutzsuchenden stand, geht es in der Fortsetzungsveranstaltung um Fragen zu Arbeitsmarkt, Wohnungssuche, Asylverfahren, Deutsch- und Wertekursen, aber auch um Aufarbeitung von Traumatisierung.
„Ziel ist es, den vielen Freiwilligen Mut zu machen, sie in ihrem Wissen zu stärken und ihnen eine Plattform zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch zu bieten“, so Michael Prüller, Pressesprecher der Erzdiözese Wien.
Am Programm stehen Fachvorträge, Kurzkurse zu „Gestaltung und Begleitung von Lerninitiativen“ und „Flucht und Trauma“, eine Ausstellung über Integrationsangebote (Deutschkurse, Schulplätze, Freizeitgestaltung etc.) und verschiedene Workshops mit Fachleuten. Neben rechtlichen und praktischen Fragen werden auch sensible Themen wie Radikalisierung, Christenverfolgung, Wertevermittlung und interreligiöser Dialog angesprochen.