Das Führungsteam der Katholischen Jungschar (KJSÖ) bleibt fest in weiblicher Hand: Christina Pfister, aus Tirol stammende Projektorganisatorin für Kinder und Jugendliche in Diensten der Diözese St. Pölten, wurde neu in den Vorsitz der KJSÖ gewählt. Sie komplettiert mit den als ehrenamtliche Vorsitzende wiedergewählten Sara Dallinger und Anneliese Schütz das "starke Frauenteam", teilte die KJSÖ am Mittwoch mit. Die Wahl des Trios erfolgte bereits am 19. März 2016 durch den Bundesleitungskreis, der Vollversammlung der Katholischen Jungschar; jetzt hat Österreichs "Jugendbischof", der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky, die drei Frauen in ihrer Funktion bestätigt.
Christina Pfister ist in der Jungschar seit ihrer Kindheit beheimatet, später als Gruppenleiterin und auf Diözesanebene habe sie die Möglichkeit ergriffen, "mich selbst entfalten und weiterentwickeln zu können", sagte sie zu ihrer Wahl. Die frühere Tourismusmanagement- und Unternehmensführung-Studentin habe sich auch im Rahmen der Sternsingeraktion für Menschen in den Ländern des globalen Südens eingesetzt und möchte nun als Bundesvorsitzende Kindern wie auch Erwachsenen vermitteln, "was ihr großartiger Einsatz für Menschen im globalen Süden bewirkt". Pfister nannte es als weiteres großes Anliegen, Jungschar-Gruppenleiter darin zu bestärken, sich für Kinder und ihre Rechte einzusetzen.
Sara Dallinger und Anneliese Schütz wurden von der Vollversammlung für eine zweite Funktionsperiode wiedergewählt. Für die Wienerin Sara Dallinger, eine ausgebildete Soziologin und Pädagogin, ist es die wichtigste Aufgabe der Jungschar, "Kinder und ihre Rechte und Bedürfnisse auf unterschiedlichsten Ebenen immer wieder zum Thema zu machen". Anneliese Schütz, Kindergartenpädagogin aus der Diözese Linz, will sich in der kommenden Funktionsperiode darauf konzentrieren, "die österreichweite Zusammenarbeit bei Projekten und Positionen aus den kinderpastoralen, pädagogischen und gesellschaftspolitischen Bereichen zu stärken und bestmöglich zu unterstützen".