In der Osteroktav – in den Tagen vor dem Weißen Sonntag, dem der Heilige Papst Johannes Paul II. auch den Namen ‚Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit‘ gegeben hat – fand in der römischen Kirche Sant‘Andrea della Valle der ‚Europäische Apostolische Kongress der Barmherzigkeit‘ statt.
Kardinal Kasper, vor seiner Emeritierung zuständig für die Förderung der Einheit der Christen, betonte dort die Wichtigkeit der „Antennen“ für Gott.
So schreibt die Heilige Schwester Faustyna in ihrem Tagebuch: „O Herr, ich möchte mich ganz in Deine Barmherzigkeit umwandeln und ein lebendiges Abbild von Dir sein.“
Deshalb bestand der Kongress nicht nur aus hochkarätigen theologischen Vorträgen; ebenso wichtige Programmpunkte waren persönliche Zeugnisse über konkrete Erfahrungen mit der Barmherzigkeit Gottes, aber auch Gebetsabende mit der Gelegenheit, selbst die vergebende Barmherzigkeit im Beichtsakrament zu empfangen.
Denn – so Papst Franziskus beim Abendgebet am Petersplatz – je mehr einer davon empfängt, desto mehr ist er gerufen, sie anzubieten und weiterzugeben.
Schärfen wir deshalb unsere „Antennen“ für Erfahrungen der Barmherzigkeit, die Gott uns in unserem Leben schenkt, üben wir das jeden Tag – es ist eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zur eigenen Barmherzigkeit!