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Der Sonntag
31.03.2016

Mehr als 300 Mal Freude

Wie kann die Freude der  Osterzeit das Christenleben prägen? von Mag. Andrea Pinz

Das Geschehen von Karwoche und Osternacht steht für verdichtetes Menschsein: Jubel, Trauer, Klage, Verzagtheit, Neubeginn, Leben in Fülle.

 

Im „Exsultet“ jubelt der Priester/Diakon über die Erlösungstat Christi.

 

Gott handelt in und durch seinen Sohn. In ihm geht Gott endgültig unter die Menschen und nimmt sie so in den Kreislauf seiner eigenen Liebe.

 

Schon bei der Geburt Christi verkünden Engel eine übergroße Freude: Gottes Heil wird allen Menschen zuteil.


Im Ersten Testament finden sich mehr als 200, im Neuen Testament über 100 Aussagen über die Freude.

 

Die Botschaft der Freude geht über alle Maßstäbe hinaus, sie ist maßlos und ihre Früchte sind vielfältig.

 

Unsere Freude über Gottes Handeln befähigt uns, nicht in Resignation, Angst und Fatalismus zu verfallen, sie macht uns frei, uns mit Zuversicht und Klugheit den großen und kleinen An- und Herausforderungen des Lebens zu stellen.

 

So lässt uns die österliche Zeit erahnen, wovon die heilige Thérèse von Lisieux schreibt: „Im Himmel wird es keine gleichgültigen Blicke mehr geben, denn die  Freude wird jedem für immer im Gesicht stehen.“