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Der Sonntag
30.03.2016

Nicht erklären, sondern erzählen

Wie kann man einem Nichtchristen „Auferstehung“ in wenigen Sätzen erklären?  von Dr. Hubert  Philipp Weber

Zu Ostern feiern wir mit großer Freude die Auferstehung Jesu. Begeistert singen wir Halleluja!, doch zu erklären, was passiert ist, fällt vielen Christen sehr schwer.


Das spürt man schon in der Heiligen Schrift, die hier nach Worten ringt. Das deutsche, spezifisch christliche Wort „auferstehen“ findet sich nicht. Dort steht nur „aufstehen“ oder „aufwecken“.


Wir wissen nicht, wie die Auferstehung geschah. Niemand war dabei. Man kann erst nachher darüber reden und sagen: Jesus ist auferstanden.

 

In der Früh kommen Frauen und sehen das Grab leer. Sie verstehen nicht, was passiert ist.


Dann heißt es, ein Engel erklärt es ihnen.

  • Damit sagt die Bibel, dass man nur im Glauben, mit Gottes Hilfe erfassen kann, was Auferstehung bedeutet.

 

Die Jünger sind verzweifelt, mutlos, weil sie meinen, Jesus habe sie verlassen, jetzt sei alles aus. Dann aber begegnet er ihnen.

 

Zuerst sind sie sprachlos, erkennen ihn nicht, dann überwältigt.

 

  • Sie können es nicht erklären, aber davon erzählen: Jesus lebt, wir haben ihn gesehen.

 

Diese Erfahrung trägt die Kirche durch alle Zeiten.