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07.09.2015

„Irgendwann ist diese Frage gekommen“

Peter Rinderers Berufung zum Salesianer Don Boscos reift in Mexiko.

„In der Volksschule wollte ich Landwirt werden, dann Fußballprofi, später Start-up-Gründer, nun bin ich Salesianer Don Boscos“,  lächelt Peter Rinderer.

 

Religiös geprägt wurde der 1986 geborene Vorarlberger zu Hause: „Wir sind am Sonntag in den Gottesdienst gegangen, haben gemeinsame Gebetszeiten gepflegt“.

 

Eine Tante ist in Deutschland Ordensfrau, der Cousin des Vaters Franziskaner in Bolivien. Es folgt die HTL für Elektronik und Arbeit in der Softwareentwicklung.

 

In der Jugend verliert Peter kaum den Zugang zum Glauben: „Ich war in einer Jugendgruppe der Legio Mariens, da haben wir uns wöchentlich getroffen, gebetet, ausgetauscht und viel organisiert“.

 

Es folgen Jugendmessen, Mitarbeit in der Firmvorbereitung und Fahrten zu Weltjugendtagen. „Ich konnte sagen, der Glaube ist etwas Wichtiges für mich, ich kann mein Leben danach ausrichten. Dann habe ich auch begonnen zu fragen, was meine Berufung ist, wobei eine geistliche Berufung lange kein Thema war.

 

Ich habe mir gedacht, ich werde eine Firma gründen, Kinder haben, aber irgendwann ist diese Frage gekommen“, schildert er.  Zwei Priester sprechen ihn auch dazu an. 

 

Peter leistet dann seinen Zivildienst als Volontär bei „Jugend Eine Welt“ in Mexiko und arbeitet in einem Jugendzentrum mit: „Ich habe die Arbeit der Salesianer Don Boscos kennen gelernt, das hat mich sehr stark zum Nachdenken gebracht“. Peter Rinderer entscheidet sich Salesianer Don Boscos zu werden.

 

Sein Resümee: „Von allen Wünschen von früher habe ich auch etwas als Salesianer: vom Landwirt die Geduld, vom Fußballprofi,die Professionalität und vom Start-up-Gründer die Kreativität“.