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07.05.2015

"In der Nacht ist man für spirituelle Erlebnisse aufgeschlossener"

Lange Nacht der Kirchen-Mitarbeiter Georg Radlmair mit Erfahrungen.

Seit elf Jahren arbeitet Georg Radlmair im Vorbereitungsteam der Erzdiözese Wien zur Langen Nacht der Kirchen mit. Dabei haben alle Beteiligten viel an Erfahrung gewonnen: „Es ist manchmal schwieriger, manchmal leichter“, sagt er zur Programmgestaltung und der Beschäftigung in den Pfarren damit. Folgende Fragen stehen für die Verantwortlichen im Fokus: „Was zieht in der Langen Nacht Menschen in die Kirche hinein, was begeistert Menschen, was interessiert sie an Kirche und wie können wir Kirche präsentieren?“, so Georg Radlmair.

 

„Spannend, etwas zu erleben“

Einträge im Gästebuch der „Langen Nacht der Kirchen“, das in den Anfangsjahren auf der Website geführt wurde, zeigten: „Da waren viele Menschen, die geschrieben haben, ich gehe sonst nicht in die Kirche, aber in der Langen Nacht da bin ich unterwegs, weil es total spannend ist, etwas zu erleben, weil es interessant ist, was Kirche zu bieten hat und weil die Nacht einfach ein Ort, oder eine Zeit ist, wo man selber für spirituelle Erlebnisse aufgeschlossener ist“, weiß der erfahrene Mitarbeiter Radlmair zu berichten.

 

Georg Radlmair unterstreicht: "Die primäre Intention ist Kirche vorzustellen, was Kirche alles sein kann, was Kirche alles ist."  Er freut sich, dass die Lange Nacht der Kirchen auch international erfolgreiche Wellen geschlagen hat, so machen christliche Kirchen in Südtirol, Estland, Tschechien, Polen und Ungarn mit. Und auch in Österreich sind alle Diözesen dabei.