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01.02.2015

Von wegen klein und schwach ...

Matilda: Wer ungerecht behandelt wird, muss sich wehren.

Matilda ist wirklich ein ganz außergewöhnliches kleines Mädchen: Mit eineinhalb schon kann sie perfekt sprechen. Mit drei bringt sie sich selbst das Lesen bei und auch die kompliziertesten Rechenoperationen stellen für sie keinerlei Herausforderung dar. Mit einem Satz: Matilda ist extrem klug. So klug, dass es selbst dem beschränktesten Eltern auffallen müsste.

 

Aber leider. Im gleichen Ausmaß wie Matilda ein Übermaß an Intelligenz und Empathie zu bieten hat, haben ihre Eltern ein Defizit. Sie sitzen so gut wie rund um die Uhr vor dem Fernseher. Stopfen Fast Food in sich hinein, lesen weder Zeitungen noch Bücher. Und sind nur daran interessiert, andere übers Ohr zu hauen.


Als Matilda in die Schule kommt, hat sie plötzlich in ihrer Lehrerin Fräulein Honig, eine engagierte Fürsprecherin, die alles daran setzt, das kluge kleine Mädchen zu fördern. Doch die herrschsüchtige, ungerechte Direktorin Frau Knüppelkuh, die Kinder lieber quält, als sie zu unterstützen, versucht das zu verhindern. Da entdeckt Matilda eines Tages dass sie telekinetische Fähigkeiten hat. Und es wäre nicht Matilda, würde sie ihre neuen Fähigkeiten nicht dazu nutzen, für mehr Gerechtigkeit in ihrer Umgebung zu sorgen.  

 

Mit Wortwitz und klarem Blick greift der vor 25 Jahren verstorbene Autor Roald Dahl hier Themen auf, die Kinder bewegen: Gegen Ungerechtigkeit darf man sich wehren. Freundschaften helfen, meinen Weg zu finden. Und: Selbst in der aussichtslosesten Situation gibt es noch Grund zur Hoffnung.