Diese Zusage Jesu höre ich gerne. Aber wenn mich schweres Unglück trifft, wenn das Leben eines geliebten Menschen auf dem Spiel steht, wenn meine Hoffnung stirbt, ist es schwer, furchtlos zu bleiben.
Auch Jesus hat gezittert, auch er hat geweint. Auch er musste sich am Ölberg erst zu einer Haltung des „Fürchte dich nicht“ durchringen. Wenn uns die Knie schlottern und das Gottvertrauen sinkt, sind wir also in guter Gesellschaft. Nämlich in Gesellschaft dieses Jesus, der erfahren hat, was Angst, Alleinsein und Sterben ist. Wie er können wir uns durchringen zu glaubendem Vertrauen, dass der Vater dem „Unglück“ einen Sinn geben kann, es sogar wenden kann. Es lohnt sich, dieses Vertrauen im Alltag einzuüben.
Folgende Argumente des heutigen Evangeliums machen uns dazu Mut.
Also: „Fürchtet euch nicht!“