Beten ist für mich ein Zwiegespräch, das in den meisten Fällen keine Vorlagen braucht.
Aber Psalme bete ich sehr gerne. Weil sie eine ganz besondere Sprachgebung haben und, weil sie für mich dieses Moment der besonderen Verbingung zu Jesus haben. Es sind die Gebete, die auch er gesprochen hat, und die man auf besondere Weise mit ihm betet und für ihn und für einen selbst, in dieser Gleichzeitigkeit.
Daher lasse ich mich auf diese Texte und auf deren Sprache immer wieder neu und gerne ein. Ich probiere dabei ganz unterschiedliche sprachliche Versionen, verschiedene Übersetzungen aus. Das finde ich sehr interessant.