Sonntag 21. Juni 2026

Schnellsuche auf der Website

27.08.2013

550 österreichische Jugendliche in Rio

Allein 180 Jugendliche aus der Erzdiözese Wien mit Kardinal Schönborn beim Weltjugendtag.

"Aus allen Diözesen fahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Rio, die meisten aus Wien mit 179 Anmeldungen und aus der Steiermark mit 120", erklärte Bundesjugendseelsorger Pater Jean-David Lindner. Organisiert werden die insgesamt zehn Reisegruppen mit eigenen Fahrtvarianten von der Katholischen Jugend, der Jüngergemeinschaft der Kalasantiner, der St.Johannesgemeinschaft mit dem YOU-Magazin, der Loretto-Gemeinschaft, der Salesianische Jugendbewegung und der Wiener Pfarre St. Rochus.

 

Die ersten Gruppen sind bereits am ersten Juliwochenende nach Brasilien aufgebrochen, um in anderen Diözesen des Landes im Vorfeld des Treffens an sogenannten "Missionswochen" (Semanas Missionarias) teilzunehmen. "Viele Gruppen der Orden und geistlichen Bewegungen veranstalten rund um den Weltjugendtag internationale Treffen ihrer Gemeinschaft, während andere direkt zum eigentlichen Treffen nach Rio kommen", so der Bundesjugendseelsorger.

 

Am Zielort Rio ist ein "Österreichertreffen" in einer Pfarre im Süden der Metropole (Copacabana, Ipanema) vorgesehen. Die acht zentralen inhaltlichen Inputs, die Katechesen, werden hingegen für alle deutschsprachigen Pilger gemeinsam veranstaltet. Auch Kardinal Schönborn wird in diesem Rahmen sprechen.

 

Hauptereignisse des Treffens sind jedoch die Programmpunkte, an denen auch Papst Franziskus teilnimmt: Eröffnung (25. Juli), Kreuzweg an der Copacabana (26. Juli), Gebetsvigil am "Campus Fidei" (27. Juli) und der Abschlussgottesdienst (28. Juli).

 

6 österreichische Volontäre

Sieben Österreicher haben sich als internationale Volontäre für den Weltjugendtag registriert und werden derzeit dafür geschult. Die über 80.000 in Rio tätigen Freiwilligen - ein Zehntel davon reist aus anderen Ländern an - unterstützen die Logistik des Treffens, informieren die Pilger, übersetzen, wirken als Ersthelfer und Krankenträger oder begleiten Pilger mit Behinderungen. Auch im Pressezentrum sind Volontäre tätig und betreuen die über 5.500 akkreditierten Journalisten. Nach der Abschlussmesse am 28. Juli ist eine Begegnung der Freiwilligen mit Papst Franziskus vorgesehen.